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Wittmund: Hotels, Unterkünfte sowie weitere Gastgeber

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Wittmund
Wittmund liegt zwischen Aurich und Jever in der historischen Landschaft Ostfriesland. Vom Stadtkern sind es bis zur Küste ca. 15 km. Flächenmäßig gehört Wittmund zu den größten Städten Niedersachsens. Über den Fähranleger Harlesiel erreicht man die Nordseeinsel Wangerooge. Wittmund liegt an der Harle, einem Fluss, der im Wittmunder Stadtgebiet sowohl entspringt als auch mündet. Die Stadt wird in der Raumordnung des Landes Niedersachsen als Mittelzentrum geführt.

Die Geestrandstadt Wittmund und ihre Umgebung sind uraltes Siedlungsgebiet. Der Marktflecken war früh an das innerostfriesische Wegenetz angeschlossen und handelspolitisch auch zur nahen Küste orientiert. Um 1200 ist Wittmund der zentrale Ort der Landgemeinde Wangerland. Die territorialen Einheiten der Landgemeinden orientierten sich in etwa an den alten friesischen Gauen. Esens war der Zentralort des Harlingerlandes.
Die Häuptlingsfamilie der Kankena unterhielt im späten 14. Jahrhundert eine Burganlage in der Stadt. Um 1400 besetzen die Hamburger die Burganlage im Zusammenhang mit Vorwürfen der Unterstützung von Piraterie gegen das Hansetum. Die Freigabe der Burg an die herrschende Häuptlingsfamilie der tom Brok hatte auch zur Folge, dass die Kankenas wieder in Besitz ihres Anwesens kamen.
Der spätere Regent des Brokmerlandes, Focko Ukena, nutzt taktisch klug die damalige Schwäche der Kankenas und band sie in seine kriegerischen Unternehmungen mit ein (Schlacht auf den Wilden Äckern). Im Jahr 1454 fällt die Burganlage an den Harlinger Regenten Sibet Attena. Im gleichen Jahr vereinigt Sibet Attena die Herrlichkeiten Esens, Stedesdorf und Wittmund, um somit vorerst die Eigenständigkeit des Harlingerlandes gegen den ostfriesischen Grafen zu sichern. Erst ab 1600 ist das Harlingerland, also auch Wittmund, durch politische-und familienbedingten Zusammenschlüssen endgültig an Ostfriesland gekoppelt.
Im Jahr 1584 wird der Ort auf einer Karte als Witmondt erfasst. Später erhält der Ort im Rahmen der gräflichen Neuordnung eine Ämterverfassung und wird als Amt geführt. 1730 wird "Witmundt" im Amt Witmundt auf einer weiteren Karte festgehalten. Im Jahr 1744 fällt Ostfriesland an Preußen und wechselt nach einem kurzen holländischen/französischen Intermezzo im Jahr 1815 in das Königreich Hannover.
Unter der Regentschaft Hannovers entstehen die Landdrosteien mit dem Landdrosten als höchsten Repräsentant des Staates in der Provinz. Ab 1866 ist Ostfriesland erneut ein Teil Preußens. Das Land Preußen übernimmt zunächst die Ämtergliederung mit den bestehenden Ämtern Aurich, Berum, Emden, Esens, Leer, Stickhausen, Weener und Wittmund. Ab 1884 erfolgt dann der Übergang des Ämterwesens in die Landkreisstruktur. In Ostfriesland entstanden die Landkreise Aurich, Emden (kreisfrei), Leer, Norden, Weener und Wittmund(1885). Auch wurden die ehemals hannoveranischen Landdrosteien zu Regierungsbezirken umgewandelt. Das Kreishaus in Wittmund wird 1901 erbaut.
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