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Weener: Hotels, Unterkünfte sowie weitere Gastgeber

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Weener
Die Stadt Weener liegt im südlichen Ostfriesland am westlichen Ufer der Ems. Auch „Grüne Stadt im Rheiderland“ genannt, ist sie das Zentrum des deutschen Rheiderlands. Unweit der Stadt liegt der Dollart und die Grenze zur niederländischen Provinz Groningen.

Der Ort Weener ist weit über 1.000 Jahre alt und wurde 951 das erste Mal urkundlich erwähnt (in den Heberegistern des Klosters Werden). Aus der Ansiedlung entwickelte sich über die Jahrhunderte zunächst ein Straßendorf um die heutige Norder-, Süder- und Kreuzstraße herum. Die heute evangelisch-reformierte Georgskirche stammt aus dem Jahr 1230. Mit dem Ausbau des Hafens 1570 entwickelt sich der Ort zu einem wichtigen Handelsstandpunkt, wurde aber im Dreißigjährigen Krieg nahezu vollständig niedergebrannt. Deswegen ist im Stadtwappen ein Phönix als Symbol der Auferstehung aus dem Feuer abgebildet. Entsprechend wird 1650 als eine kleine Ackerbürgersiedlung mit 300 Einwohnern beschrieben, deren Existenzgrundlage vor allem die Landwirtschaft war.
Der Ort erholt sich indes vergleichsweise schnell von den Kriegswirren und erlebt im 17. und 18. Jahrhundert eine wirtschaftliche Blütezeit, die auf hauptsächlich auf den Pferdehandel zurückzuführen war. Die Rheiderländer Kutsch- und Reitpferde erwerben sich im In- und Ausland einen ausgezeichneten Ruf, jährlich werden mindestens 1.000 Pferde verkauft, selbst der Französische Königshof gehört zu den Kunden. Weener entwickelt sich zum bedeutendsten Handelsplatz neben Emden. Die Kriege zwischen den Niederlanden, England, Österreich und Frankreich (1680-1763) kurbelten das Geschäft zusätzlich an.
Ende des 18. Jahrhunderts stagniert Weeners wirtschaftliche Entwicklung, mit dem Frieden von Tilsit, als Preußen 1807 seine Gebiete westlich der Elbe an Napoleon abtritt, verschärfte sich der Niedergang weiter. Obwohl Weener 1813 befreit wird und in den Besitz Hannovers übergeht, erholt sich der nun rund 1.500 Einwohner zählende Ort nicht. Handel und Schifffahrt gehen weiter zurück, der Hafen verödet. Auch als 1866 der Ort wieder zu Preußen gelangt, stellt sich keine Besserung ein. Erst 1876 erhält Weener Anschluss an die Eisenbahnlinie zwischen Emden und Münster. Die Ems ist für die Schifffahrt nicht tief genug, Schienen und Straßen sind nicht ausgebaut, von dem Dortmund-Ems-Kanal profitieren nur andere Städte, wie Emden oder Leer. Weener hingegen verliert seinen den Status als Reedereiplatz.
1929 erhielt Weener Stadtrechte, die Bevölkerungszahl, die zu jener Zeit bei rund 4.000 liegt, nahm langsam zu. Im Kaiserreich war Weener die Kreisstadt des Kreises Weener, der in etwa das heutige Rheiderland auf deutscher Seite umfasst. Der Kreis wurde 1932 aufgelöst. Bis dahin war er der kleinste Kreis im Deutschen Reich.
Die Machtübernahme der Nationalsozialisten hatte in Weener ähnliche Auswirkungen wie andernorts. So wurde beispielsweise in der Reichspogromnacht die Synagoge der Weeneraner Juden zerstört und diese verhaftet.
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